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Heimatmuseum

Das Heimatmuseum in Kirchdorf
Miniaturlandschaften am Museum
Ausstellung Poeler Geschichte
  • liebevoll zusammengetragene Zeugen der „Geschichte“ der Insel
  • eine Miniaturwelt der alten Schlossanlage und Inselkirche
  • ein Findlingsgarten mit ausgesprochen guten fachlichen Erklärungen
  • ständig wechselnde Ausstellung von Künstlern der Region

Flyer Museum VS

Entstehung

Bereits um 1930 sammelten die Lehrer Wiechmann und Hensan geologische Hinterlassenschaften und volkskundliche Gegenstände auf der Insel als Anschauungsmaterial für den Heimatkundeunterricht. Diese wurden 1957 als erste heimatkundliche Ausstellung in der Schule präsentiert. Ein Jahr später zog die Ausstellung in eine Baracke der Viethschen Stiftung am Möwenweg – Kirchdorf besaß sein erstes kleines Museum.

Durch die Spendenfreudigkeit der Poeler Bevölkerung wuchs das Ausstellungsmaterial enorm. 1975 entstanden in der ehemaligen Dorfschule zwei ständige Ausstellungsräume.
Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten der Dorfschule präsentiert das Inselmuseum auf 250 m² eine umfangreiche und regional konsequent begrenzte Sammlung zur Natur- und Heimatkunde der Insel Poel. Eine ständige Ausstellung zum Leben und den Werken des Malers Karl Christian Klasen vervollständigt die wervolle Sammlung.

Sammlung

Auf Dokumentationstafeln erfahren Sie im Erdgeschoss des Museums alles zur regionalen Geschichte Poels. Der Rundgang beginnt mit der Entstehung der Insel, der Besiedlung, den Naturschutzgebieten Langenwerder und Rustwerder, auch Fauler See genannt. Es folgen der Festungsbau Ghert Ewert Pilooths in Kirchdorf (einmalig auf der Welt), die Schwedenzeit, die Bevölkerungsentwicklung, die Poeler Postgeschichte und die Cap Arcona-Gedenkstätte am Schwarzen Busch.

Der letzte Bereich ist der landwirtschaftlichen Entwicklung, dem Züchter Hans Lembke, der Fischerei, dem Bootsbau und der touristischen Entwicklung der Insel Poel gewidmet. Hinzu kommen in nächster Zeit die Geschichte der Kirche, der Schule und des Gesundheitswesens.

In 26 Vitrinen und frei stehend werden auf 250 m² rund 350 Museumsgegenstände gezeigt, die die jeweiligen Dokumentationen anschaulich untermalen. Die Sammlung des Inselmuseums an musealen Gegenständen besteht, bis auf fünf Leihgaben, ausschließlich aus Spenden der Bevölkerung und umfasst rund 6 000 Exemplare. In der Fachbibliothek des Hauses befinden sich etwa 2 000 Bücher
(z. T. antiquarisch), Zeitzeugenberichte, Periodika und historisches Schriftgut aller Art. Gern können Sie dieses Material nach vorheriger Terminabsprache, mit Angaben zur Person und gegen Gebühr, zu Forschungszwecken einsehen.

Galerie

Dieser Raum besticht durch seine besondere Bauweise. Er bietet auf 60 laufenden Metern eine Bilderhängefläche mit den verschiedensten Blickwinkeln. Die Oberfenster erhellen die Galerie vollkommen mit Tageslicht.

Vom Herbst bis zum Frühjahr zeigt dieser Raum Bilder des Mecklenburger Malers Karl Christian Klasen. Die KCK Gesellschaft unterstützt jährlich drei bis vier weitere Künstler, deren Kunstwerke vom Frühjahr bis zum Herbst hier zu sehen sind.

Veranstaltungshaus

Das Veranstaltungshaus, erst im Februar 2009 fertig gestellt, ist nicht nur für das Museum sondern für die gesamte touristische Entwicklung der Insel Poel eine Aufwertung. Es wurde auf dem Platz des zur ehemaligen Schule und heutigen Museums gehörenden Stalles errichtet. Der Veranstaltungsraum bietet Platz für 120 Besucher. Es werden Künstler ausstellen sowie Vorträge, Kammerkonzerte und Filme zu erleben sein. Aber auch andere Veranstaltungen sind am Tag und am Abend geplant. Die Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Veranstaltungsplan der Insel Poel.

Foyer (Haupteingang)

Das Foyer ist ein moderner zentraler Raum (im Februar 2009 als Verbindungstrakt errichtet) mit Museumskasse, Museumsshop und den jeweiligen Zugängen: Museum, Veranstaltungshaus und Freigelände. Dieser Raum ist auch Informationszentrum zur Geschichte der Insel Poel und zu den Veranstaltungen des Hauses.

Freifläche (Ruhezone)

Die Freifläche des Museumsgeländes umfasst in etwa 5 000 m². Zwischen den Flächen der Modellanlage, des Findlingsgartens und des Spielplatzes bleibt für parkähnliche Ruhezonen immer noch genügend Platz. Angelegte Wege, Besucherbänke, Bäume und Sträucher (Kleine Baumschule) sowie Blumen werden die Besucher zur Pause einladen. Jährlich finden hier jeden zweiten Sonnabend in den Monaten Juni, Juli und August Museumsmärkte statt.

Modell „Feste Poel“

Auf der Insel Poel gab es in Kirchdorf bis in das 18. Jh. eine große Festungsanlage, die einmalig in ihrer Bauweise war. Sie war das Lebenswerk des bekannten Festungsbauers Ghert Ewert Pilooth. Damals ein stolzes Gesamtobjekt auf 24 ha, in deren Zentrum es eine Kirche, ein Schloss mit Unterkunftsgebäuden, Wirtschaftsgebäuden, Stallungen, Versorgungseinrichtungen u. v. a. m. gab. Auch ein einmaliger Schlossgarten gehörte dazu. Mit Fertigstellung im Jahr 1618 begann der Dreißigjährige Krieg. Die Besatzungen der Festung wechselten ständig. Durch den Westfälischen Friedensvertrag wurde die Insel Poel mit Wismar und Neukloster schwedisch. Es folgte ein hundertjähriger Pfandvertrag. Erst 1903 wurde die Insel Poel ganz offiziell wieder Mecklenburg zugeordnet. Aber da waren von der Festungsanlage nur noch einige unterirdische Gänge, Kellergewölbe und Grundmauern vorhanden. Die Poeler haben die Ruinen der Festung mit der Zeit abgetragen und mit den Steinen ihre Häuser aufgebaut.

Von der gesamten ehemaligen Festungsanlage sind heute nur noch die Wallanlagen zu sehen. Die Kirche, die schon 1258 fertig gestellt war und von Pilooth geschickt im Festungsbau mit einbezogen wurde, steht nach wie vor unversehrt auf ihrem Platz.

Weil an einen Wiederaufbau so einer Festung aus heutiger Sicht nicht zu denken ist, soll diese Anlage auf dem Gelände des Inselmuseums im Maßstab 1: 10 als Modell entstehen. Insgesamt umfasst das Projekt der Qualifizierungs- und Entwicklungsgesellschaft Wismar mbH 33 Objekte. Acht davon, die größten und aufwendigsten Gebäude stehen bereits auf ihrem geplanten Platz. Mit diesen Schaustücken kann bereits jetzt schon ein weitergehender Einblick in die frühere Lebens- und Baukultur ermöglicht werden.

Poeler Findlingsgarten

Besucht man den Poeler Findlingsgarten, so macht man eine Zeitreise durch ca. zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte. Hier werden Gesteine gezeigt, die ausschließlich an den Küsten oder auf den Feldern der Insel gefunden wurden. Sie sind in Gruppen zusammengestellt, denen bestimmte Eigenschaften gemeinsam sind. In jüngster Zeit hat man erkannt, dass Findlinge das Phänomen der Vereisung besonders anschaulich zu erklären vermögen. Der Findlingsgarten bietet allen Besuchern die Möglichkeit, sich mit der geologischen Vorgeschichte unseres Landes vertraut zu machen und sie im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Was in der Dauerausstellung des Hauses im Kleinen sehr gut dokumentiert wird, finden Sie im Großen im Freien. Der Garten ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinde Ostseebad Insel Poel und des Museumsvereins Insel Poel e. V. Er war, nach fast drei Jahren, im Mai 2007 fertig gestellt.

Kleine Baumschule
In naher Zukunft entsteht durch die Initiative des Züchters Heinrich Baudis und dem Museumsverein Insel Poel e. V., deren Mitglied er ist, eine „Kleine Baumschule“. Die Bäume und Sträucher, darunter auch seltene Pflanzen, sind mit Hilfe des Schaugartens der Hochschule Wismar mit Außenstelle in Malchow auf der Insel Poel aufgezogen worden und warten schon als Jünglinge im Findlingsgarten auf ihre Verpflanzung an den Bestimmungsort. Dort werden sie beschriftet und können sich, zur Freude aller, frei entfalten. Einige Pflanzen werden Jahre später auf dem Freigelände des Museums den Besuchern Schatten spenden.

Spielplatz
Nach dem Abdränieren des Geländes wird für die jungen Museumsbesucher ein Spielplatz besonderer Art entstehen. Hier möchte der Museumsverein Insel Poel e. V. auf die Einbeziehung der Natur und die Verwendung von Naturmaterialien besonders Wert legen. Teilweise überdachte museumspädagogische Möglichkeiten sollen einen interessanten Aufenthalt im Freien ermöglichen, auch wenn das Wetter einmal nicht so schön ist. Die völlige Fertigstellung ist für 2010 geplant.

Bis auf die Galerie ist das gesamte Angebot des Inselmuseums barrierefrei und ebenerdig.

Öffnungszeiten:
15. September bis 14. Mai: Di., Mi. u. Sa. 10-12 Uhr.
15. Mai bis 14. September: Di. – So. 10-16 Uhr durchgehend, montags geschlossen
Gruppen und Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Anmeldung unter Tel. 038425 20732

Eintrittspreise:
(lt. Satzung der Gemeinde Ostseebad Insel Poel vom 30.03.2004)

Einzelkarte
Erwachsene 2,50 €
Schüler und Studenten 1,25 €
Kinder unter 6 Jahre sind vom Eintritt befreit

Einzelkarte ermäßigt für Inhaber einer gültigen Kurkarte
Erwachsene 2,00 €
Schüler und Studenten 1,00 €

Gruppenkarte pro Person (ab 10 Personen)
Erwachsene 1,50 €
Schüler und Studenten 1,00 €
Zuschlag für Führungen je Person 0,50 €

Quelle: Bilder und Flyer der Kurverwaltung Insel Poel, 2010; Internetseite der Kurverwaltung www.insel-poel.de

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Sonstige Infos

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